Werden Sie Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde Leck. Als Wahltermin wurde der 23.06.2026 festgelegt.
Wählbar sind alle Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag das 60. Lebensjahr überschritten haben und seit mindestens 6 Monaten in der Gemeinde Leck wohnhaft sind.
Wahlberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Leck, die seit mind. drei Monaten mit Hauptwohnung in der Gemeinde Leck gemeldet sind und am Wahltag dass 60. Lebensjahr vollendet haben oder vollenden werden.
Am 15.04.2026 gab es eine Informationsveranstaltung zur Bildung eines Seniorenbeirates der Gemeinde Leck
Der Seniorenbeirat ist in der Gemeindeordnung des Landes Schleswig-Holstein verankert und ein wichtiges Instrument der Kommunalpolitik. Die Gemeindeordnung sieht mit dem § 47d vor, dass die Gemeinde durch Satzung die Bildung von Beiräten für gesellschaftlich bedeutsame Gruppen und Belange vorsehen kann.
Die Gruppe der Senioren ist gesellschaftlich bedeutsam, da sie ein wesentlicher Teil der Gesellschaft sind. Sie haben die Werte der Demokratie behütet und sie haben dafür gesorgt, dass wir in einer freiheitlichen Gesellschaft leben. Und die Senioren sind die Mahner, so dass die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Sie verdienen unsere größte Wertschätzung, so wie die Wertschätzung innerhalb einer Demokratie ein wichtiger Grundpfeiler ist.
In der Gemeinde Leck waren mit Stand 01.06.2025 insgesamt 8.002 Einwohner gemeldet. Davon waren 2.731 Menschen älter als 60 Jahre. Das sind etwas mehr als 34 % der Einwohner Lecks.
Als die Menschen, die heute Senioren sind, noch der jüngeren Generation angehörten, haben sie die Politik bestimmt. Und es ist richtig und wichtig, dass die heutige junge Generation die aktuellen politischen Aufgaben wahrnimmt. Leider können wir als die jüngere Generation nur ahnen, was die aktuellen Belange der Senioren sind. Ich erfahre eher per Zufall, wo der Schuh gerade drückt. Deswegen sind Beiräte wichtiger denn je. Was gestern wichtig war, hat heute eine andere Priorität und umgekehrt. So ist es mit der Jugend und so ist es bei den Senioren.
Die Gemeinde sollte die Chance nutzen, die Belange der Bürgerinnen und Bürger auf breite Schultern zu verteilen. Insbesondere wenn die Bereitschaft abnimmt, ein Ehrenamt wahrzunehmen, ist die Gemeinde gut beraten, einer Bereitschaft zur Ausübung eines Ehrenamtes nicht entgegenzustehen.
Das der Seniorenbeirat ein wichtiges Signal an die Senioren sendet, ist unstrittig. Und vor allen Dingen sehe ich die Senioren als ein wichtiges Bindeglied zur Jugend. Die Bindung Großeltern und Enkel ist nicht zu unterschätzen.
Die Mitglieder des Seniorenbeirats arbeiten ehrenamtlich, überparteilich, überkonfessionell und unabhängig.
So werden über den Seniorenbeirat als bedeutsames Gremium die Aspekte und Interessen der Senioren der gemeindlichen Politik mitgeteilt. Zusätzlich kann der Seniorenbeirat den Bürgermeister bei Handlungsanweisungen unterstützen. Schlussendlich beraten die gemeindlichen Ausschüsse und die Gemeindevertretung über die durch den Seniorenbeirat vorgetragenen Belange.
